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Bagan ist
in vielerlei Hinsicht der bemerkenswerteste und religiöseste
Ort der Welt. Jerusalem, Rom, Kiew, Benares - keine von diesen
können sich mit dieser Anzahl von Tempeln und den
verschwenderischen Formen und Ornamenten rühmen, die die
verlassene Hauptstadt am Ayeyarwaddy zu einem erstaunlichen
Wunder machen. Ganz Bagan ist voller Pagoden aller Größen
und Formen. Es gab einmal 13.000 Tempel, Pagoden und
religiöse Gebäude. Heute sind nur noch 2.300 davon
übrig
geblieben, einige nur sichtbar als kleine Steinhäufchen.
Wundervolle Dörfer - deren Bewohner noch zum Teil das gleiche
Leben führen wie damals und auch heute noch die besten
Lackarbeiten in Myanmar herstellen - umgeben dieses surreale
Gebiet.
SHWEZIGON-PAGODE
ist wieder eine der Zahnreliquienpagoden, die vom Gründer
Burmas errichtet wurde. Die würdevolle Glockenform der Stupa
wurde ein Prototyp aller nachfolgenden Stupas im Lande.
ANANDA-TEMPEL
Einer der feinsten, größten, best erhaltensten und meist
verehrtesten Tempel Bagans wurde 1105 von König Kyanzittha
gegruendet. Dieser perfekt proportionierte Tempel kündigte
das stilistische Ende der frühen Bagan-Periode an und den
Beginn der mittleren Bagan-Periode.
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