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Heutzutage natürlich, im 21. Jahrhundert, ist mittlerweile schon die Hälfte der Welt umbenannt worden. Alte Länder mit neuen Namen erscheinen überall - in Afrika und Asien. Seit 1989 wird Burma Myanmar und seine Hauptstadt Rangoon Yangon genannt. Aus Pegu wurde Bago, Maymyo Pyin-Oo-Lwin, usw., usw… Myanmar ist auch bekannt als das Goldene Land, nicht nur seiner goldenen Pagoden, sondern auch seiner kostbaren Mineralien wegen. Mit einem Gesamtgebiet von über 676.577 km² ist es ungefähr so groß wie Großbritannien und Frankreich zusammen. Es liegt in Südostasien, grenzt an Indien und Bangladesch im Westen, China im Norden und Laos und Thailand im Osten. Seine südlichen Grenzen werden vom Meer umgeben: Durch die Bucht von Bengalen im Südwesten und der Andaman-See im Südosten. Jedoch, wie auch immer Sie es nennen mögen - Myanmar oder Burma - das Land ist einzigartig, und, wie Somerset Maugham einmal schrieb: "Du versuchst Dich zu schützen, indem Du sagst, es sei nicht wahr, es ist eine Schönheit, die Dich erschlägt und betäubt und atemlos werden lässt. .."
Bevölkerung: Besteht aus sieben Staaten und sieben Verwaltungsbezirken. Sie wird auf 48 Millionen Einwohner geschätzt. Myanmar wird von 135 ethnischen Bevölkerungsgruppen bewohnt. Die Burmanen, mit ca. 69% der Bevölkerung, bilden die größte Gruppe. Religion: Der (Theravada) Buddhismus ist Staatsreligion in Myanmar und rund 80 % der Bevölkerung sind Buddhisten. Allerdings ist der burmesische Buddhismus stark vom Geisterglauben durchwoben. Es gibt auch Christen, Moslem, Hindus und Juden.
Kultur: Der Buddhismus hat großen Einfluß auf das tägliche Leben der Burmesen. Die alte Tradition der engen Familienbande, Rücksicht und Fuersorge für die ältere Generation und die Ehrfurcht vor dem Buddhismus ist bewahrt geblieben. Myanmar ist bekannt für seine Gastfreundschaft und die Freundlichkeit der Burmesen. Geschichte: Myanmar’s Goldenes Zeitalter datiert ins 11. Jahrhundert zurück, als in Bagan König Anawrahta das ganze Land ins Erste Burmesiche Reich vereinigte - vor der normannischen Eroberung Englands im Jahre 1066. Das Bagan-Reich umfasste das ganze Menamtal in Thailand und bestand ca. 250 Jahre, bevor es unter einer Invasion unter der mongolischen Führung von Kublai Khan im 13. Jahrhundert unterging. König Bayinnaung gründete das Zweite Burmesische Reich Mitte des 16. Jahrhunderts und 1752 gründete König Alaungpaya das Dritte Burmesische Reich. Auf der Höhe der Konbaung-Dynastie besiedelten die Briten Myanmar. Am 4. Januar 1948 wurde Myanmar ein souveräner Staat und gewann die Unabhängigkeit von Grossbritannien. Die nächsten Jahre waren unruhig, das Militär übernahm die Macht. Seit 1988 herrscht eine Interimsregierung über das Land, das nun Myanmar heißt. 1990 wurde in freien Wahlen ein Parlament bestimmt, das aber noch nie einberufen wurde. Visum: Touristen- und Geschäftsvisa sind 28 Tage gültig. Touristenvisa können mit einem Gebührenaufschlag verlängert werden; Geschäftsvisa können nochmals 28 Tage verlängert werden. Transitvisa haben eine Gültigkeitsdauer von 24 Stunden. Beantragen Sie Ihr Visa mit Zusendung dreier Passfotos und Kopie Ihres Reisepasses bei irgendeiner myanmarischen Botschaft oder Konsulat. Um einen Visumantrag für Myanmar zu erhalten, bitte hier klicken. Vorgeschriebene
Impfungen:
Keine erforderlich bei Einreise
direkt aus Europa. Währung: Die Währung
in Myanmar ist der Kyat (ausgesprochen "tschat"). Flughafensteuer: Es wird eine Flughafensteuer von FEC 10,- oder US$ 10,- pro Person verlangt. Kleidung: Myanmar
ist sehr stark buddhistisch geprägt. Um die religiösen Gefühle der
Burmesen nicht zu verletzen, sollte daher beim Betreten von Tempeln
und sonstigen religiösen Stätten auf angemessene Kleidung geachtet
werden. Klima: Myanmar genießt ein tropisches Klima mit drei abgesonderten Jahreszeiten. Die trockene, kühle Jahreszeit erstreckt sich auf den Zeitraum von November bis Mitte Februar, die heiße Jahreszeit geht von März bis Mitte Mai und von Mai bis Ende Oktober ist die Regenzeit, die sich durch eine hohe Luftfeuchtigkeit und gemäßigte Temperaturen auszeichnet.
Die durchschnittliche
Temperatur im Küsten- und Deltagebiet beträgt in der heißen
Jahreszeit 32° C. Nicht selten werden zu dieser Zeit Temperaturen
von 38 - 40° C erreicht. In der kühleren Jahreszeit liegt die
Durchschnittstemperatur bei 21° C und es werden Spitzenwerte von
etwa 30 - 35° C erreicht. In der Hauptstadt Yangon, die in einem
Deltagebiet liegt, betragen die Temperaturen im Sommer etwa 35 -
38,5° C (nachts zirka 25° C). In den kälteren Monaten steigt das
Thermometer üblicherweise auf Temperaturen von 20 - 24° C. © 1999 Myriam Grest Thein |
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