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Geboren in Basel: Swiss Cheese, Swiss Chocolate, Swiss Miss, das bin ich.
Aber irgendwie habe ich mir immer eingebildet, dass ich diese
Reise ganz alleine unternommen hätte! Meine Mutter war eine geduldige Frau
und beantwortete mit einer nie endenden Geduld all meine Fragen über
ferne Länder. Wir hatten eine kleine Weltkugel in der Bibliothek
meines Vaters. Ich liebte es, diese Kugel mit geschlossenen Augen zu
drehen, bis sie unter meinem Zeigefinger an irgendeinem Ort stehen
blieb. Auf diese Weise bestimmte ich mein nächstes
"Reiseziel". "Wo geht es denn heute hin?", fragte
meine Mutter jede Nacht vor dem Zubettgehen…
Aber auch 1995, 6 Jahre nach der Namensänderung, waren weder Lebensweise noch das Stadtbild sehr verändert. Es ist eine erstaunlich grüne Hauptstadt. Breite Prachtstrassen mit manikürten Bäumen und Sträuchern und der Blick in einen tiefblauen Himmel mit seinen wattebauschähnlichen Wolken - den bis jetzt überraschenderweise so gut wie keine häßlichen Wolkenkratzer verdecken können. Es gibt zwar vereinzelt einige Hochhäuser, die die Aussicht jedoch noch nicht stören.
Oh, und bevor ich es vergesse, ich habe die neugierigste und liebenswürdigste Tochter - Yolanda. Unendlich viele Fragen zu stellen scheint ein erbliches Merkmal zu sein... Nun denn - während die Jahre vergehen, gibt es Veränderungen im Leben - speziell in diesem Gebiet der Hemisphäre, wo das Sprichwort zutrifft: "Nichts ist ewig, denn der Wechsel"! Nach über einer Dekade einer "ehelichen Verbindung" (es stellte sich zwischenzeitlich heraus, dass die 1. Ehe noch nicht geschieden war), beschlossen mein Ehemann und ich, uns zu trennen. Folglicherweise durfte ich den ehemaligen Namen inklusive Firma (Gracious Myanmar Travel) "abgeben"... So gründete ich meine neue Firma Myanmar Travel Ltd. und statt 3 Elefanten zieren nun 2 Elefanten unser Logo. Ohne die Hilfe der örtlichen Behörde und meiner Bekannten und Geschäftsfreunde würde ich heute weder eine Firma noch ein Visum besitzen. Dank dieser Hilfe wird meine Arbeit in der Reisebranche weiterbestehen, sowie meine Liebe zu diesem Land und den Menschen, die mir so vieles ermöglicht haben.
Wir sind ein sehr spezialisiertes Unternehmen. Wir bieten für jeden Einzelnen massgeschneiderte Reisen an. Es gibt keinen gedruckten Katalog (a la chinesischer Speisekarte: Wählen Sie Nr. 1 von Spalte "A" und Nr. 2 von Spalte "B"). Ich entwerfe persönlich jedes Programm, das sich Ihren Ideen und Ihrem Budget anpasst. Sollten wir nicht imstande sein, Ihren Anforderungen gerecht zu werden, LASSEN WIR SIE ES VORHER WISSEN!
Wir organisieren auch Reisen für Gruppen mit besonderen Interessen. Außenhandels- und
Regierungsdelegationen, die spezielle Dienstleistungen benötigen,
wenden wir besondere Aufmerksamkeit zu. Von 1 bis 200 Personen - wir
sind wirklich in der Lage, Ihnen den persönlichen Service anzubieten,
den Sie sich wünschen. Mit den besten Grüßen aus der grünen Hauptstadt Ihre
EIN GANZ BESONDERER DANK… …an Dr. Charles Ross von International Gallery in den Vereinigten Staaten, dessen Pioniergeist nicht nur mich, sondern auch viele andere in der Reisebranche inspiriert hat. Resultierend aus seiner Visions- und Vorstellungskraft habe ich gelernt, einzigartige Programme in einer extrem herausfordernen Umgebung nicht nur zu entwerfen, sondern auch durchzuführen. …an Bill Alborough von TEFS in England, mit dem ich das Vergnügen hatte, äusserst abenteurreiche Dampflokomotivtouren durch Myanmar zu arrangieren. Nach unseren Finale im Januar 2000 gab es TEFS nicht mehr. Bills "Zukunftspläne sind, in wärmere Gefilde und in die Nähe der See zu ziehen" - und Myanmar Travels Zukunftspläne sind es, neue herausfordernde Programme auszuarbeiten. …an die Reiseveranstalter weltweit, die mit uns zusammenarbeiten und uns somit helfen, außergewöhnliche Reisen in diesem wunderschönen Land anzubieten. …an alle Angestellten in meinem Büro, ohne deren Unterstützung Myanmar Travel nicht das sein würde, was es heute ist. Ihre Geduld, mit einer extrem genauen Europäerin zu arbeiten und ihre Bereitschaft, einen neuen Berufsbereich zu lernen, den es vor einer Dekade noch nicht gab, wird mir immer in Erinnerung bleiben. Mir ist bewußt, daß Myanmar nicht den besten Ruf unter westlichen Journalisten geniesst, doch es gibt immer 2 Seiten einer Münze. Vielleicht wäre es besser, einfach hierherzukommen und sich seine eigene Meinung zu bilden. Ich bin oft über die Menschenrechte in Myanmar befragt worden und ich muß zugeben, daß das, was ich hier sehe, mir manchmal weniger Bedenken bereitet als die Vorkommnisse in China (Tien An Men Square 1989), Nord Korea, Indonesien (Osttimor & Irian Jaya), den Philippinen (Smoky Mountain, NPLA), Vietnam (Kommunismus), Indien (Kastensystem), Pakistan (Religion), Kuba (US-Sanktionen), Nordirland, und, und, und…. Gewiß, es gibt bestimmt gegenteilige Argumente. Ich jedoch habe meine Wahl getroffen, aber überlasse es jedem, für sich selbst zu entscheiden. © 1999 Myriam Grest Thein |
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