BAGAN

Es gab einmal 13.000 Tempel, Pagoden und religiöse Gebäude. Heute sind nur noch 2.000 davon übrig geblieben, einige nur sichtbar als kleine Steinhäufchen. Wundervolle Dörfer - deren Bewohner noch zum Teil das gleiche Leben führen wie damals und auch heute noch die besten Lackarbeiten in Myanmar herstellen - umgeben dieses surreale Gebiet.

DAS ALTE BAGAN

Das Tharabar Tor wurde im 9. Jahrhundert von König Pyin Pyar Min (A.D. 846 -878) erbaut. Er baute die Festung Bagan mit 12 Toren. Das Tharaba Tor war an der Ostseite des Palastes. Es war das Haupttor der Stadt. "Tharaba" bedeutet "Das Tor, das uns vor den Pfeilen der Feinde schützt". Der Ananda Tempel aus dem Jahre 1090 ist das Meisterwerk des König Kyansitthas  und eine Glanzleistung früher Tempelarchitektur. Der Grundriss stellt ein perfektes griechisches Kreuz dar mit vier riesigen stehenden Buddhastatuen, die in vier verschiedene Richtungen gewandt sind. Achtzig Reliefs zeigen die frühen Abschnitte im Leben Buddhas von der Geburt bis zu seiner Erleuchtung. Das Ananda Okkyaung Kloster, ist ein kleines, rotes Backsteinkloster innerhalb der Tempelanlage des Ananda Tempels. Auf den Innenwänden sind Gemälde aus dem 18. Jahrhundert, auf denen Buddhas Leben, wie auch Teile der Geschichte Bagans abgebildet sind. Der Thatbyinnyu Tempel mit seinen über 66 Metern Höhe überragt dieses weiße Stuckgebäude, das Mitte des 12. Jahrhunderts von König Alaungsithu erbaut wurde, als höchste Pagode in der Baganebene alle anderen Monumente. Nathlaung Kyaung liegt ein wenig westlich von Thatbyinnyu und innerhalb der alten Stadtmauern befindet sich der einzige Hindutempel Bagans und  ist offensichtlich einer der ältesten Tempel Bagans.

Der Ngakywenadaung Paya ist eine mittelgroße Backsteinstupa im Pyu-Stil. Es ist ungewiss, wann sie erbaut wurde. In die Stirnseiten der Außenwände wurden Backsteinfiguren der zehn Missgeschicke Vishnus gehauen. Diese Statuen wurden aufrecht in mit Pilastern gezierte Nischen gestellt. An den Wänden befinden sich zeitge-nössische Skulpturen. In der Mitte des Temples liegt eine enorme Backsteinmasse, die klassisch von Backsteinen umgeben ist. Diese Masse stützt die Kuppel und bildet die Shikhara. Selbst der Name dieses Tempels ist sonderbar, er bedeutet: "Der Tempel, in dem die Geister gebunden sind" und deutet vielleicht auf eine Verbindung mit den Nats hin, die hier Zuflucht suchten, weil sie dies nicht in traditionellen Buddhistischen Tempeln konnten. Der Shwegugyi Tempel wurde von König Alaungsithu im Jahre 1131 n. Chr. auf einem hohen Backsteinsockel gebaut. Die Bogengiebel, Pilaster, Sockel und das Gesims sind mit feinen Stuckarbeiten geziert, was für die burmesische Architektur des 12. Jahrhunderts bezeichnend ist.  

Der Gawdawpalin Tempel erbaut im 12. Jahrhundert von König Narapatisithu, ist ca. 60 m hoch und bietet eine herrliche Aussicht über die Ruinen der Baganebene und den mächtigen Ayeyarwaddy Fluß. Das Myoe Daung Kloster ist das älteste und vornehmste Kloster jener Zeit. Die Anlage umfasst zwei Klöster, zahlreiche Pyathats, Pavillons, Ruhehäuser und Nebengebäude. Es liegt im Norden des alten Bagans. Die Nat Taung Anlage umfasst eigentlich zwei Klöster, zahlreiche Pyathats, Pavillons, Ruhehäuser und Nebengebäude. Das Hauptgebäude des Klosters ist in Ost-West-Richtung ausgerichtet und ca. 40 m x 35 m groß und  berühmt wegen seiner zahlreichen Holzschnitzereien, von denen die meisten aus der späten Kon-baung Periode Mitte bis Ende des 19. Jahrhunderts stammen. Das Archäologisches Museum wird vom Ministerium für Archäologie betrieben und liegt in der Nähe des Gawdawpalin Tempels. Seine Kollektion von mehr als 2.000 Gegenständen beinhaltet Buddhastatuen, Stuckarbeiten, Terrakottabecher und -töpfe. Täglich geöffnet außer Montags und an Feiertagen. Der Dhammayangyi Tempel (1165 v. Chr.  erbaut von König Narathu) ist dies der gewaltigste Schrein Bagans. Unter den vier außergewöhnlichen Tempeln von Bagan ist der Dhammayangyi für seine Masse und Stärke berühmt.  Die Bupaya Pagode, am Ufer des Ayeyarwaddy Stroms gelegen, ist ein auffälliges Wahrzeichen für Reisende entlang des Flusses. Diese Pagode, deren Zwiebelform an einen "Bu" oder Flaschenkürbis erinnert, ist ein beliebter Ort, für den Sonnenuntergang.

Sulamani Tempel, einer der bedeutendsten Tempelattraktionen Bagans. Der Name selbst bedeutet "krönendes Juwel" oder "kleiner Rubin" (1170-1300). Er war einer der vielen Tempel und Stupas, die von Narapatisithu erbaut wurden. Dieser Tempel ähnelt von der Architektur her dem Htilominlo und dem Gawdawpalin, hat aber bessere Innenbeleuchtung. Er steht jenseits des Dhammayangyi Tempels. Zu seinen Besonderheiten gehören sein filigranes Mauerwerk und die Verwendung von Stein sowohl in den tragenden Bereichen als auch den anfälligen äußeren Eckelementen. Einst zierten herrliche Fresken den Innenraum, doch sind heute nur noch blasse Spuren davon zu sehen. Die Shwesandaw Pagode von König Anawrahta erbaut  im Jahre 1057. Die Glocke der Pagode erhebt sich über zwei achteckige Füße, die die fünf quadratischen Terrassen überragen. Ein guter Ort für einen Sonnenaufgangbesuch. 

Der Shinbinthalyaung Tempel  ist ein langes, flaches, rechteckiges Back-steinbauwerk, ein wenig westlich der Shwesandaw Pagode. Dort befindet sich die Shinbinthalaung Buddhastatue, die im 11. Jahrhundert gebaut wurde. Der Buddha ist in der Parinibbana-Stellung, der Stellung des Ablebens. Er liegt auf der rechten Seite und stützt die Wange mit der rechten Hand. Der Lawkahteikpan Tempel, in der Nähe der Shwesandaw Pagode ist klein aber interessant wegen seiner hervorragenden Fresken und Inschriften in den Sprachen Myanmar und Mon. Gubyaukgyi Tempel (Wetkyi-In) ist aus dem 13. Jahrhundert mit einem Turm, der dem Mahabodhi Tempel von Bodh Gaya in Indien gleicht und bekannt ist für seine Wandgemälde, auf denen Szenen aus den Jataka-Erzählungen zu sehen sind.

NYAUNG OO & WET KYI IN

Der Htilominlo Tempel, (1211 n. Chr. durch König Nadaungmya), ist einer der größten Tempel Bagans. Es ist ein doppelstöckiges Bauwerk, das 50 Meter in die Höhe ragt. Bekannt ist dieser Tempel für seine ausgezeichneten Stuckschnitzereien an den Bogengiebeln, Fries und Pilaster. Die Shwezigon Pagode,  wurde von König Anawrahta, dem Gründer des erste burmesischen Reiches, begonnen und von König Kyansittha im Jahre 1084 fertiggestellt. Sie ist der Prototyp für die nachfolgenden Pagoden in Myanmar. Auf grün glasierten Gedenktafeln sind Szenen aus den Jataka-Erzählungen zu sehen. Ende Oktober bis Anfang November findet hier das jährliche Pagodenfest statt.

MYINKABA 

Der Nanpaya und der Manuha Tempel, rrbaut von Mon König Manuha von Thaton und Kriegsgefangener des Königs Anawrahta. Das Schönste, das der Tempel zu bieten hat, sind die Steinreliefs der Hindu Gottheit Bhrama im Nanpaya Tempel. Der Gubyaukgyi Tempel (Myinkaba  1113 n. Chr.),  ist bekannt für seine Gemälde, die die Mauern des Vestibüls, des Korridors und des Heiligtums bedecken und dies sind einige der frühsten Gemälde, die es heute noch in Bagan gibt. Der Nagayon Tempel, dessen Säulengang im Norden mit grün glasierten Pflastersteinen und Nischen mit Steinreliefs von Buddha der Eingang zum Nagayon Tempel ist. Im Tempel selbst befindet sich eine große stehende Buddhastatue im zentralen Schrein und zu seinen Seiten  stehen zwei kleinere. In den Mauern des Korridors sind Nischen mit Steinskulpturen, die die Buddhas vor Gotama abbilden, sowie Gemälde, auf denen Szenen aus den Jataka-Erzählungen und dem letzen Lebensabschnitt von Gotama Buddha zu sehen sind. Der Abeyadana Tempel wurde von König Kyanzittha in Verehrung seiner Ehefrau gebaut. Im Tempel befindet sich ein sitzender Backsteinbuddha, der heute jedoch größtenteils mit Beton bedeckt ist! Die wahre Attraktion liegt aber in den atemberaubenden Gemälden auf den Innenwänden, von denen die meisten Bilder aus dem Mahayana Buddhismus, wie z.B. Brahma, Indra und Vishnu, zeigen.

MYINKABA 

Der Nanpaya und der Manuha Tempel, rrbaut von Mon König Manuha von Thaton und Kriegsgefangener des Königs Anawrahta. Das Schönste, das der Tempel zu bieten hat, sind die Steinreliefs der Hindu Gottheit Bhrama im Nanpaya Tempel. Der Gubyaukgyi Tempel (Myinkaba  1113 n. Chr.),  ist bekannt für seine Gemälde, die die Mauern des Vestibüls, des Korridors und des Heiligtums bedecken und dies sind einige der frühsten Gemälde, die es heute noch in Bagan gibt. Der Nagayon Tempel, dessen Säulengang im Norden mit grün glasierten Pflastersteinen und Nischen mit Steinreliefs von Buddha der Eingang zum Nagayon Tempel ist. Im Tempel selbst befindet sich eine große stehende Buddhastatue im zentralen Schrein und zu seinen Seiten  stehen zwei kleinere. In den Mauern des Korridors sind Nischen mit Steinskulpturen, die die Buddhas vor Gotama abbilden, sowie Gemälde, auf denen Szenen aus den Jataka-Erzählungen und dem letzen Lebensabschnitt von Gotama Buddha zu sehen sind. Der Abeyadana Tempel wurde von König Kyanzittha in Verehrung seiner Ehefrau gebaut. Im Tempel befindet sich ein sitzender Backsteinbuddha, der heute jedoch größtenteils mit Beton bedeckt ist! Die wahre Attraktion liegt aber in den atemberaubenden Gemälden auf den Innenwänden, von denen die meisten Bilder aus dem Mahayana Buddhismus, wie z.B. Brahma, Indra und Vishnu, zeigen.

NEU BAGAN 

Die Lawkananda Pagode am Rande des Flusses, ist eine große, vergoldete Stupa und einer der markantesten Wahrzeichen von Bagan, und kann von allen Booten, die den Ayeyarwady Strom entlang fahren gesehen werden. Die Ashe Petleik und Anauk Petleik Pagode stammen aus dem 11. Jahrhundert und werden der Regierungszeit von Anawrahta (1044-1077) zugeordnet.  Lackarbeit:  Dies ist immer noch das Hauptgewerbe in Bagan, und man kann der Herstellung der Lackarbeiten von Anfang  bis zum Produktionsende zusehen. 

 

 

DAS DORF MINNANTHU

Der quadratisch ausgelegte Leimyethna Tempel ruht auf einer Plattform ruht der Temple mit Veranden an allen vier Seiten und dem Haupteingang im Osten. Der Aufbau besteht aus immer kleiner werdenden Terrassen, Brüstungen mit Zinnen und kleinen Stupatürmen an den Ecken, überragt von einem gekrümmten, mit einer Stupa gekröntem Turm. Der Phayathonzu Tempel ist verziert  mit Gemälden von den 550 Jataka-Erzählungen, zehn anderen Abbildungen, sowie kleinen Thambuddhay Figuren. Die Fresken und die Architektur werden auf das späte 13. Jahrhundert geschätzt.

 

 

PWASAW

Die Dhammayazika Pagode wurde von König Narapati Sithu im Jahre 1198 erbaut. Auf den ersten Blick sieht sie zwar wie die berühmte Shwezigon Pagode aus, doch ist die Dhammayazika insofern besonders als ihre Terrassen statt der üblichen quadratischen Form fünfeckig sind. Über den drei immer kleiner werdenden Terrassen, die mit glasierten Jataka- Gedenktafeln verziert sind, ragt eine glockenförmige Kuppel empor, die direkt in eine sehr spitz zulaufende konische Finiale übergeht. An jeder der fünf Seiten der Pagode befindet sich ein kleiner Tempel. Die Tempel selbst haben die gewöhnliche quadratische Form, mit einer Veranda am Eingang. Über ihnen befinden sich Terrassen und ein gekrümmter Turm.

MT POPA

Der Popa Berg ist ein erloschener Vulkan, (1100 m hoch) und liegt ca. 67 km südöstlich von Bagan. Er ist allgemein als Wohnort der legendären Nats oder Geistergötter bekannt, für die während des burmesischen Monats Nayon (Mai-Juni) ein Fest gefeiert wird.

 

 

SALE

Eine Stadt in der Magwe Division in Zentral-Myanmar. Sie liegt am Ostufer des Ayeyaerwaddy Stroms und ist für drei Dinge bekannt: Erstens ist sie die Geburtsstätte eines berühmten burmesischen Dramatikers namens U Ponnya der späten Konbaung Periode, zweitens für die Pflaumen von Sale, die kernlos und von guter Qualität sind, und drittens ist dort die größte Buddhafigur aus lackierter Weidenflechtarbeit von Myanmar. NAN PAYA, aus dem 13. Jahrhundert stammend, ist er die bekannteste Lack-Buddhastatue in Myanmar. Die Legende sagt, daß der 8 Meter hohe Nan Paya auf dem Ayayarwaddy nach Sale schwamm. Das Yoke Sone Kloster (Montags und Dienstags geschlossen) wird von 154 Teakholzpfosten getragen, und 1879 von König Mindon gespendet und zeigt viele der Originalschriften des Dichters Ponnya. Herrliche dreidimensionale Teakholzschnitzereien verzieren die Außenwände des Eingangs.

 

 

PAKKOKU

Pakokkulie liegt auf dem Weg zum Berg Victoria und ist das Tabak-handelszentrum Myanmars. Man findet hier eine Vielzahl an heimischen Waren: Palmzucker, Thanaka, Longyis, karierte Baumwolldecken und natürlich die berühmten Cheerots (burmesische Zigarren), die so beliebt sind, dass sie von Millionen älteren Damen in Myanmar geraucht werden!

Eine Rundfahrt gewährt Ihnen einen angenehmen Einblick in das echte Leben dieser geschäftigen Stadt oder bringt Sie aus der Stadt hinaus zur wenig bekannten archäologischen Pakhangyi Stätte. Schauen Sie sich die Mauern an, besuchen sie das Museum und das spektakuläre holzgeschnitzte Kloster aus dem 19. Jahrhundert.

 

TREKKING ZUM VICTORIA-BERG
Ein  4 bis 6-tägige Abenteuerreise ins Chin-Gebiet, wo Sie nicht nur bis zu dem 3.000 Meter hohen Victoria-Berg wandern, sondern auch Siedlungen besuchen, wo die Menschen noch tief mit der Natur und Tradition verbunden sind. Treffen Sie die Leute mit den tätowierten Gesichtern, welche Schönheitsmerkmäler sind! Erleben Sie, wie die Minderheiten dort in ihren natürlichen Lebensräumen leben, welche sich völlig der hiesigen Lebensart unterscheiden.

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