MON STAAT

 

Anreise

Mawlamyine kann man mit dem Zug oder dem Auto von Yangon aus erreichen. Die Eisenbahnstrecke beginnt in Yangon. Sie führt von Mawlamyine weiter nach Yay, während die Straße über die Staatsgrenze von Mon hinaus geradewegs nach Myeik führt. Zwei Routen führen zur östlichen Grenze mit Thailand. Die erste ist die Route Mawlamyine-Kawkareik-Myawady-Maesot, die zweite ist die "Drei-Pagoden-Route" von Thanbyuzayat aus.

MAWLAMYINE

Die frühere Hauptstadt der Mon und drittgrößte Stadt Myanmars liegt am Ufer des Thanlwins und ist sicherlich ein idealer Platz für eine Reise zurück in die Kolonialzeiten. Erforschen Sie mit einer Trishaw diese bezaubernde, grüne Stadt, die im Westen von dem Fluß und im Osten von einem Baldachin schimmernder Pagoden umgeben wird. Die Mahamuni Pagode, die vortschrittlichste Pagode der Welt! Hier ist es den Frauen auch erlaubt, die Hauptkammer  Buddhas zu betreten (!) Die Kyaikthanlan Pagode, Kiplings Lieblingspagode, von der Sie eine herrliche Aussicht auf die Stadt haben. Und vergessen Sie nicht, den 3 Moscheen, die während der Britischen Kolonialzeit erbaut wurden, einen Besuch abzustatten! Die Saluti-Moschee, die schon von weitem, wegen ihrer hellen, türkisfarbenen Fassade sichtbar ist. Die Mogul Schah-Moschee  mit ihren einfachen maurischen Arkaden und die Kaladan-Moschee, welche bis früher wie eine Geburtstagstorte aussah, aber nun eine mit weissen, glänzenden Kacheln bedeckte Fassade zur Schau trägt, die diesem Gebäude ein ehrwürdigeres Aussehen verleiht. Und zu guter Letzt die ERSTE Babtistische Kirche, auch bekannt als die "Judson-Kirche", weil sie vom amerikanischen Missionar Adoniram Judson gegründet wurde. Es war die erste Baptistenkirche Myanmars! Gaungsae Kyun, weithin bekannt als die ' Shampooinsel ', denn das Wasser von der Insel wurdewährend der Ava-Ära für die jährliche königliche Haarwasch-Zeremonie verwendet.

KYAIKTHIYO

Die berühmte und legendäre Pagode auf dem goldenen Felsen liegt ungefähr 160 km von Yangon und einen 11 km Fußmarsch vom Basislager in Kyaikhto entfernt. Diese Pagode befindet sich auf einem felsigen Berg 1101 m über dem Meeresspiegel. Die Kyaikhtiyo Pagode ist eine der ältesten und meistgefeierten Pagoden in Myanmar. Sie liegt in der Nähe der Gemeinde Kyaikhto im Thaton Distrikt. Die Pagode soll zu Lebzeiten Buddhas vor über 2400 Jahren erbaut worden sein.

THATON

In den frühen nachchristlichen Jahrhunderten siedelten die Mon in der Region zwischen den Flüssen Sittaung und Salween (Thanlwin), die als das Mon-Königreich Ramanyadesa bekannt war. Thaton, der Sitz des Königreichs, war auch als Suvannabhumi oder das goldene Land bekannt, was auch für das gesamte Gebiet des kontinentalen Südostasiens in der Bucht von Bengal zutrifft. Die Altstadt von Thaton scheint wie die moderneren Städte Amarapura und Mandalay quadratisch ausgelegt zu sein.  Da die heutige Stadt auf der alten Stadt erbaut wurde, sind die Reste der Innenstadt nicht mehr sichtbar. Die wichtigsten Pagoden befinden sich zwischen dem Palast und der Südmauer.

Sehenswürdigkeiten

Die Shwezayan Pagode soll im 5. Jahrhundert v. Chr. erbaut worden sein. Sie ist jedoch überbaut worden und hat nun eine moderne Form mit einer runden Basis und einem glockenförmigen Oberbau angenommen. Im Umfeld der Shwezayan Pagode befinden sich sieben Steine mit Inschriften: Fünf davon im frühen Mon des 11. Jahrhunderts geschrieben, eine aus dem Mittelalter und die siebte unleserlich. Die Sammlung von Steinskulpturen in demselben Gebäude enthält die Figur eines stehenden Buddhas, der als Relief in einer Sandsteinplatte abgebildet ist. Die 

Kyaikhtee Saung Pagode ist eine der frühsten Pagoden mit Haarreliquien im Mon Staat und liegt auf einem kleinen Laterit-hügel. Im Jahre 1971 kam der Mönch U Pyinnyadipa (heute ist er der Vorsteher des Klosters und berühmt als Kyaikhtee Saung Sayadaw) zurück in sein Geburtsdorf. Er selbst fand die Pagode unter einem riesigen Gebüsch. Er veranlasste, dass seine Jünger und die Dorfbewohner die Büsche entfernten. Dann renovierte und baute er die alte Pagode und den alten Laterithügel wieder auf. Heute ist die goldene Kyaikhtee Saung Pagode umringt von neuen religiösen Gebäuden.

MUDON

Mudon, 29 km südlich von Mawlamyine ist für seine Baumwollweberei bekannt. Etwas nördlich von Mudon liegt Ayin Dam, ein Wasserreservoir und eine Hochwasserschutzeinrichtung, die auch verwendet wird, um die hiesigen Kautschuk Plantagen zu bewässern. Der Kangdawgyi See ist die absolut beliebteste Picknickstelle der Einheimischen. Am nördlichen Ende des Sees steht die nach dem See benannte Kangdawgyi Pagode.

Der (wider einmal)weltgrößte liegende Buddha wird dort im Win Sein Taw Ya Wald 29 km südlich von Mawlamyine gebaut. Die Zinathuka Yan Aung Chantha Statue ist 180 m lang und 34 m hoch. Im Inneren der Statue befinden sich 182 Zimmer auf 8 Etagen. In der Nähe der Buddhastatue stehen 200 Almosen sammelnde Mönche.

 

Kyaikkami Yele Pagode

9 km nordöstlich von Thanbyuzayat gelegen, war Kyaikkami ein kleiner Küsten-Urlaubsort und ein Missionszentrum, das in der britischen Ära als Amherst bekannt war. Das Hauptaugenmerk in Kyaikkami liegt auf der Yele Paya, einer metallbedachten buddhistischen Schreinanlage über dem Meer. Der Weg zu ihr führt über einen langen, zweistöckigen Damm; der Turm ist bei Flut unter Wasser. Außer den 11 Buddha-Haarreliquien enthält die Schreinkammer unter Yele Paya angeblich eine Buddhastatue, die im Altertum auf einem Floß von Sri Lanka angeschwemmt wurde. Andere Attraktionen sind die kolonialen Verwaltungsgebäude, die fast 100 Jahre alt sind.

 

Kyaikmaraw Pagode

Sie liegt 24 km südöstlich von Mawlamyine. Die Beine der wichtigsten Buddhafigur baumeln herab als säße sie auf einem Stuhl. Man erreicht sie über eine gepflasterte Straße. Viele moslemische und hinduistische Gemeinschaften leben an dieser malerischen Straße. Die Kyaikmaraw Pagode wurde von 1455 von Königin Shin Saw Pu im späten Stil der Mon-Region gebaut. Der Tempel ist berühmt für seinen in "westlicher Manier" sitzenden Buddha. Der Tempel ist ebenfalls für hunderte von wunderschönen glasierten Fliesen bekannt.

TAGESAUSFLÜGE VON MONYWA 

 

BILU INSEL

Ein Besuch zu einem der wenigen Tabakpfeifenhersteller sollte nicht versäumt werden. Vielleicht treffen Sie ja noch auf einen Fischer, der für eine sehr, sehr lange Zeit unter Wasser tauchen kann - es wird gesagt, daß die Fischer Flossen haben... Sie kommen am Süden der Insel bei Ywa Lut an, überqueren die Insel mit einem Pick-Up Taxi und im Norden der Insel, in Chaungsone, nehmen Sie wieder die Fähre zurücknach Mawlamyine. Leider haben Sie nicht genug Zeit, alle 100 Dörfer auf dieser Insel zu besuchen!

 

KYAIKMAYAW

eine kleine Stadt, malerisch am Ufer des Ataran-Flusses gelegen, ist dank der ziemlich guten Straßen einfach zu erreichen - die Straßen sind asphaltiert! Flankiert von Toddypalmen und Gummiplantagen zieht sich die Straße durch acht Dörfer, bevor sie hinter Kyaikmayaw aufhört. Ein Spaziergang in dieser bezaubernde Stadt mit ihren einfachen burmesischen Holzhäusern, deren Dächer entweder mit Palmenblättern oder Blech bedeckt sind, lohnt sich allemal!

 

Kyaikmayaw Pagode, wurde im Jahre 817 von der Mon-Königin Banyahtaw errichtet.

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