YANGON

Yangon, ehemalige Hauptstadt, ist mit einer Bevölkerung von über 6 Millionen Einwohnern das Tor zu Myanmar. Geschäftige Straßenszenen und glitzernde Pagoden deuten auf eine reiche Kultur hin. Meilen entfernt - sei es per Schiff oder Flugzeug - kann man schon seinen goldenen Turm, der hoch in den Himmel ragt, erkennen. Die Shwedagon Pagode, die größte und älteste Pagode der Welt, ragt fast 100 Meter über der grünen Stadt. Seit 2,500 Jahren ist sie Wallfahrtsort für Buddhisten aus allen Ländern der Welt und ist eine der Hauptgründe, weshalb Myanmar 'Das Goldene Land' genannt wird. Ein Besuch Yangons ist unvollständig, ohne die Hauptattraktion dieser Hauptstadt gesehen zu haben!

Pagoden

Sule Pagode besteht seit über 2.000 Jahren und ist ein Ort des Friedens mitten im lebhaften Stadtzentrum. Sie kann jeden Tag gesehen werden, aber wird seltener besucht - sie ist der 'Picadilly Circus' in Yangon. Botatung Pagodeist die einzige Pagode, die eine begehbare Stupa hat! Und ob man es glaubt oder nicht, es ist die EINZIGE Pagode der Welt, wo man ein Haar Buddhas sehen kann… Kaba Aye Pagode, bedeutet 'Weltfriedenspagode'. 1952 erbaut, wurde sie dem Weltfrieden geweiht und 1954 wurde dort die Sechste Buddhistische Weltsynode gehalten. Die 

Chauktawgyi Pagode ist eigentlich keine Pagode, sondern ein Tazaung (Pavillion), der eine 70 Meter lange, liegende Buddhastatue beherbergt. Mae Lamu Pagode - nach der Mutter des sagenhaften Hauptstadtgründers benannt - ist ein Wunderland kleiner Pagoden und gemeißelter Buddhas, Mönchs- und Tierfiguren.

Markets

Bogyoket Markt (auch Scott-Markt genannt). Auf einem Besuch des Bogyoke Marktes kann man eine Mischung ausländischer Produkte, burmesicher Antiquitäten, Holz, Elfenbein und Perlemuttschnitzereien, Lackwaren, mit Pailetten bestickte Wandbehänge, und, und, und... finden. 

Museen

Nationalmuseum In der Pyay Road, nur wenige Minuten vom Stadtkern entfernt, präsentiert ihnen das neu erbaute fünfstöckige Museum die Pracht Myanmars. Dort sind der Löwenthron des letzten Königs von Myanmar, königliche Insignien aus dem burmesischen Königreich des 19. Jahrhunderts, Artefakte verschiedener altertümlicher Zeitabschnitte, archäologische Kulturgegenstände, Kunsthandwerksgegenstände, Waffen, Musikinstrumente und Gemälde zu sehen. Naturhistorisches Museum In der Nähe des Kandawgyi Sees legt das naturhistorische Museum, eine bemerkenswerte Kollektion der geografischen, biologischen und archäologischen Vielfalt Myanmars an den Tag. So sind u.a. Flora und Fauna, Forsterzeugnisse, sowie Mineralien und Gestein zu sehen. Myanmar Edelsteinmuseum: Von den 100 Vitrinen im Gebäude sind 30 im Erdgeschoss und je 34 im ersten und zweiten Obergeschoss in privater Hand. Die übrigen beiden Vitrinen im Erdgeschoss werden von der Myanmar Gems Enterprise und Myanmar VES Joint Venture Co. Ltd. betrieben. Auf diesen drei Etagen des Edelsteinmarkts werden eine ganze Reihe von Steinen aus der burmesischen Rubin- und Saphirperiode, sowie ein vielfältiges Sortiment von farbigen Steinen, Jade und Perlen entweder lose oder eingebettet in erlesene Schmuckstücke, Gold- und Silberwaren, sowie Jadefiguren ausgestellt. Diese werden gegen Myanmar Kyats, US$ oder Foreign Exchange Certificates (FEC) verkauft. Die Myanmar Gems Enterprise (MGE) unter dem Bergbauministerium hält jährlich eine Auktion im Handelszentrum ab. Im Edelsteinmuseum finden Sie Rubine, Jade, Perlen und die Schmuckvitrinen. Museum für buddhistische Kunst:
Das Museum für buddhistische Kunst an der Kabar Aye Pagode hat eine große Kollektion religiöser Utensilien und buddhistischer Texte.

Altstadt

Bei einer Stadtrundfahrt durch Yangons Innenstadt und zum Flussufer sieht man viele der bemerkenswerten Schauplätze der kolonialen und religiösen Vergangenheit dieser Gartenstadt. Das alte Rangoon entstammt den Entwürfen des Dr. William Montgomerie. Er war leitender Militärarzt und hatte seine Bauplanungskenntnisse von Sir Stanford Raffles in Singapur erworben. Kulturell bedeutende Gebäude in Yangon stehen nun unter Denkmalschutz. Zur Architektur dieser Periode gehören unter anderem: 
Das 
Rathaus, entworfen 1925 von U Tin, auf dessen Fassade burmesische Themen, wie auch Blumenmotive und Figuren aus der Mythologie zu sehen sind. Der Oberste Gerichtshof, ein extravagantes Werk des Architekten John Ransome aus rotem Backstein, erbaut 1911. Das beeindruckende Bauwerk hat einen Turm mit einer Uhr deren vier Seiten nachts beleuchtet werden, sodass sie hoch über dem Stadtzentrum zu schweben scheint. 
Das Strand Hotel, erbaut 1896, einst als das "führende Hotel des Ostens" beschrieben. Das Strand gilt schon lange als nationales Wahrzeichen, ein Sinnbild glücklichen kolonialen Müßiggangs. Der viktorianische Einfluss des Hotels zeigt sich selbst in der Kolonnade des Eingangsbereichs. Das Zollhaus wurde 1902 aus rotem Backstein gebaut. Das Gerichtsgebäude, ein langes graues Bauwerk mit hohen Säulen, fertiggestellt im Jahre 1920, war einst der Sitz der sozialistischen Partei, der Burma Socialist Program Party.Das mächtige Gebäude der Hafenbehörde,  Ecke Strand Road und Pansodan Street. Das Informationsministerium, erbaut 1918, ist ein vierstöckiges Bauwerk mit strengen Säulen, das ursprünglich als Bank diente, dann als Nationalmuseum, und nun wieder seinen ursprünglichen Zweck als Bank erfüllt.
Das 
Yangon Bezirksgericht,  erbaut 1912 im Queen-Anne-Stil.  Das Rander Haus,  Ecke Pansodan Street und Merchant Street. Das benachbarte staatliche Fernmeldeamt, (Government Telegraph Office) wurde zwar im selben Jahr wie der oberste Gerichtshof erbaut - doch sorgt ein neuer Anstrich dafür, dass es noch immer in demselben Glanz erstrahlt, wie es der Architekt John Begg vorgesehen hatte. Der Sekretariatskomplex, entlang der Mahabandoola Street und der Bo Aung Kyaw Street. Der Bau begann 1980 und wurde 1905 fertiggestellt. Das Ergebnis war ein massives rotes Backsteingebäude mit vier Flügeln, die wie Speichen aus dem Zentrum mit dem Kuppelgewölbe herausragen. Hier wurde 1947 das tödliche Attentat auf General Aung San und fünf seiner Kabinettsmitglieder während einer Sitzung verübt. Das Yangon General Hospital, war mit seinem eindrucksvollen Design, den groß geschwungenen Bögen und den hoch emporragenden Türmen bei seiner Fertigstellung im Jahre 1911 das erste öffentliche Gebäude in Myanmar aus Stahlbeton. Der Bahnof, eschmückt mit traditionellen burmesischen Motiven. Der Pansodan Steg, liegt vor dem berühmten Strand Hotel. Von dort aus kann man das tägliche Leben derer beobachten, die von der anderen Seite der Stadt den Fluss überqueren, um zu arbeiten oder ihre einheimischen Erzeugnisse zu verkaufen. Man kann den Fluss mit einer Fähre überqueren, was hin und zurück ca. 10 min. dauert. Und der 'City Cercular Train', möchten Sie durch ländliche Gebiete fahren, an zahlreichen Haltestellen den Zigarettenverkäufern, Betelnussverkäufern, Wahrsagern, und vielen anderen zusehen, dann kaufen Sie sich eine Fahrkarte für diese 2 1/2-stündige Fahrt, jedoch 45 Minuten reichen vollkommen aus!

Zoos und Parks

Der zooligische Garten in der Nähe des Kandawgyi Palace Hotels gelegene Yangon Zoo ist bekannt für seine wilden Tiere aus der ganzen Welt, seltene Spezies, Flora und Fauna, die seit seiner Eröffnung im Jahre 1906 zusammengetragen wurden. An Wochenenden und Feiertagen können Besucher die Schlangentanzaufführungen, sowie den Elefantenzirkus sehen. Der Vergnügungspark des zoologischen Gartens ist ebenfalls bei Kindern und Jugendlichen sehr beliebt. Der Volksplatz und Volkspark

bedecken über 52 Hektar zwischen der Shwedagon Pagode und Pyithu Hluttaw (dem Parlament). Dort befindet sich ein Museum mit lebensgroßen Puppen der verschiedenen Nationalitäten in ihren farbenfrohen Kleidern. Im Parkrestaurant gibt es burmesische, chinesische und europäische Küche. Der Bogyoke Aung San Park, ein landschaftlich reizvoller Park mit zahlreichen Hügeln, Schatten spendenden grünen Bäumen um den wunderschönen Kandawgyi See herum, liegt nur 5 Minuten von der Innenstadt entfernt. Der Park ist ein Refugium und ein beliebtes Erholungszentrum. Die Einwohner der Stadt können sich hier entspannen und ihre Freizeit in Ruhe und Frieden verbringen. Die Spielplätze und Picknickbereiche sind besonders bei Kindern und Jugendlichen sehr beliebt. 

YANGON UMGEBUNG

 

HLAWGA WILDLIFE PARK

ist ca. 45 Minuten mit dem Auto vom Stadtzentrum entfernt. Mit seinen 660 Hektar Land und Seen beherbergt er über 70 Arten pflanzenfressender Tiere und 90 Vogelarten. Es gibt hier ein Museum mit Nachbauten traditioneller burmesischer Gebäude, sowie einen kleinen Zoo mit Steingarten. Der Park ist auch eine Anlaufstelle für Zugvogelschwärme. Besucher können im Park auf Elefanten reiten, bootfahren und fischen. Ein landschaftlich reizvoller Park mit zahlreichen Hügelind besonders bei Kindern und Jugendlichen sehr beliebt. 

 

HTAUKKYANT 2. WELTKRIEG GEDENKFRIEDHOF

ca. 32 km von Yangon auf der Straße nach Bago liegt der Friedhof der alliierten Soldaten, die im Burmafeldzug während des zweiten Weltkriegs umkamen. Auf diesem wunderschön angelegten Friedhof sind 27.000 Grabsteine gefallener Soldaten des Commonwealth und der Alliierten.

BAGO 

ist die alte Hauptsadt des Mon-Königreichs (15. Jahrhundert A.D.) liegt 80 Kilometer nördlich von Yangon und ist für seine enorme Pagode berühmt, der 

Shwemadaw-Pagode "Shoemadoo... ". Sie war vor langer Zeit eine der heiligsten Pagoden und man sagt, sie wäre über 2.000 Jahre alt. Sie wurde gleich der Shwedagon vergoldet, ihr Erscheinen jedoch weist eine wesentlich elegantere Struktur auf (Kapitän F.B. Doveton, 1852). Die Shwetalyaung-Pagode beherbergt einer der größten liegenden Buddha Statue Myanmars. Der bunte Bago Markt und die   vier üeberdimensionalen Buddhabildnisse der Kyaikpun Pagode (zwischen Bago und Yangon).

PYAY

Das Land der zivilisiertesten Menschen" liegt 285-Kilometer nordwestlich von Yangon an den Ufern des Ayeyarwaddys. Vor  5.000 Jahren von den mongolischen Völkern abstammend, sind die Pyu die Vorfahren der Burmesen. Auf der Plattform der goldenen Haarreliquien Pagdoe der Shwesandaw Pagode, kann man  die Hset That Gyi Pagode kaum übersehen, denn eine riesengroße, sitzende Buddha Statue ragt 66 Meter über die Stadt -  und lässt Pyay wie "LEGOLAND" erscheinen. SRIKHETRA ist ein kleines Paradies für Archäologen. Es ist die größte und best konservierte Siedlung der Pyus. Baw Baw Gyi, Sind Sind Gyi, Paya Gyi und Paya Mar gehören zu den ältesten Stupen Myanmars.

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